Ab wann sind wir bereit unser Leben nachhaltig zu verändern?

von | 3. Juli 2020

Liebe Leserin, lieber Leser!

COVID-19 ist der Begriff, der uns allen nicht mehr so schnell aus dem Kopf gehen wird. Ein Virus hat unser Leben so nachhaltig verändert, wie wir es uns noch vor einem halben Jahr kaum vorstellen konnten. Ähnliche Szenarien waren vorher nur Gegenstand von wissenschaftlichen Arbeiten und skurrilen Kinofilmen, die uns mehr oder weniger wohlig erschaudern ließen. Vieles davon ist aber tatsächlich Realität geworden.

„Nur gesund aus dem Haus!“, „Abstand halten!“ oder „Hände waschen!“ bzw. „Hust- und Niesetikette einhalten!“ sind die Gebote der Stunde, die eine überwiegende Mehrheit unserer Mitmenschen befolgt. Mit Erfolg! Aber – auch wenn die Fallzahlen zurückgehen und das Infektionsgeschehen unter Kontrolle ist – COVID-19 und die Folgen werden uns noch lange beschäftigen und unseren Alltag dauerhaft verändern.

Nun sind die strengen Regeln zur Ausgangs- und Kontaktbeschränkung im sogenannten „shut-down“ ab Anfang März nicht ganz freiwillig eingehalten worden. Unter dem Eindruck überfüllter Krankenhäuser und dramatischer Szenen aus Italien und Spanien ist es uns sicher einfacher gefallen staatliche Zwangsmaßnahmen einzuhalten als später bei beruhigend geringen Neuinfektionszahlen.

Alle Tierhalter, die sich mit staatlich angeordneten Seuchenbekämpfungsmaßnahmen auseinanderzusetzen haben, kennen die Problematik schon länger: Auch wenn es sprichwörtlich besser ist vorzubeugen als zu heilen, fällt es ungleich schwerer Geld in die Hand zu nehmen um Gefahren schon im Vorfeld abzuwehren als danach bei massiven Schäden zu „heilen“.

Wie verhalten wir uns also künftig gegenüber den vielen großen und kleinen Gesundheitsgefahren? Wie groß muss der – mögliche – Schaden sein, damit wir bereit sind unser Leben wirklich zu verändern, BEVOR dieser Schaden eintritt?

Ich glaube, es lohnt, sich darüber in einer ruhigen Stunde ernsthafte Gedanken zu machen! 
Passen Sie auf sich und Ihre Lieben auf und bleiben Sie wachsam!

 

Ihr 


   Dr. Christian Baumgartner

 

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