Weniger Stress mit der Gülle: Wie ein einfacher Zusatz gleich mehrfach wirkt

13. Oktober 2026

Schaum und Schwimmschichten, begrenzter Lagerraum und wertvolle Nährstoffe, die während der Lagerung verloren gehen: Güllemanagement kann im Betriebsalltag zur Herausforderung werden. Eminex® setzt bereits während der Lagerung an und verbindet ein einfacheres Güllemanagement mit besserer Nährstoffnutzung und deutlich geringeren Methanemissionen.

Gülle ist wertvoll, wenn möglichst viel davon erhalten bleibt

Advertorial // Gülle ist nicht nur Wirtschaftsdünger, sondern ein wichtiger Nährstofflieferant für den Pflanzenbau. Während der Lagerung können jedoch Nährstoffe verloren gehen und gleichzeitig klimarelevante Gase entstehen. Hinzu kommen alltägliche Herausforderungen im Betrieb wie Schaum- und Schwimmschichten oder knapp werdender Lagerraum.

Genau hier setzt Eminex® an. Der Güllezusatz auf Basis von Calciumcyanamid wird direkt in die Gülle eingebracht und hemmt dort vorübergehend die Aktivität methanbildender Mikroorganismen. Das Ergebnis: Während der Lagerung entstehen weniger Treibhausgase und mehr Nährstoffe bleiben in der Gülle erhalten.

Bis zu 97 % weniger Methan

Dass das funktioniert, zeigen die Ergebnisse des mehrjährigen Forschungsprojekts EMeRGE. Untersucht wurden Rinder- und Schweinegülle sowie Gärreste unter unterschiedlichen Temperaturen und Lagerbedingungen. Dabei wurden Methanminderungen von bis zu 97 % erreicht. Gleichzeitig konnten auch Lachgasemissionen reduziert werden.

Doch für den landwirtschaftlichen Betrieb zählt nicht nur die Emissionsminderung. Entscheidend ist, welchen Nutzen eine Maßnahme im täglichen Betriebsablauf bringt.

Mehr Stickstoff dort nutzen, wo er benötigt wird

Durch den Erhalt von Stickstoff in der Gülle kann deren Nährstoffeffizienz steigen. Damit kann mehr pflanzenverfügbarer Stickstoff auf dem Feld ankommen und der Bedarf an zusätzlichem Mineraldünger sinken. Aus dem Wirtschaftsdünger lässt sich so mehr herausholen.

Auch für Biogasbetriebe interessant

Ein weiterer Vorteil kann sich für Betriebe mit Biogasanlage ergeben. Bei sachgerechter Anwendung wird der Biogasprozess laut den zugrunde liegenden Informationen nicht beeinträchtigt. Unter günstigen Bedingungen kann Methan, das andernfalls bereits bei der Lagerung verloren ginge, stattdessen in der Biogasanlage genutzt werden.

Was bedeutet das in der Praxis?

Wie sich die Anwendung im Stall auswirken kann, zeigte ein Praxisversuch auf Haus Riswick in Nordrhein-Westfalen. Dort wurde Eminex® während des Winters im Güllekeller eingesetzt.

Das Ergebnis war unmittelbar im Güllemanagement sichtbar: Die Schaumbildung wurde gestoppt und der vorhandene Lagerraum konnte besser genutzt werden. Gleichzeitig gingen die Methanemissionen deutlich zurück. Nach dem Einsatz wurden im Praxisversuch zudem eine verbesserte Futteraufnahme und Milchleistung der Kuhherde beobachtet.

Das bringt Eminex® dem Betrieb

✓ weniger Methanemissionen aus der Lagerung
✓ weniger Schaum- und Schwimmschichtbildung
✓ mehr Stickstoff in der Gülle erhalten
✓ bessere Nutzung des vorhandenen Lagerraums
✓ Potenzial für Biogasbetriebe
✓ flexibel in bestehende Betriebsabläufe integrierbar

Einfach in bestehende Abläufe integrieren

Eine neue aufwendige Technik ist dafür nicht erforderlich. Das Granulat kann zu Beginn der Lagerung mit 2 kg/m³ in die vorhandene Restgülle eingebracht werden. Bei längerer Lagerung oder höheren Temperaturen im Sommer ist eine zweite Behandlung oder eine laufende Zugabe zur neu anfallenden Gülle möglich. So lässt sich die Anwendung an Lagerdauer, Temperatur und die vorhandene Technik auf dem Betrieb anpassen.

 Fazit: Kleine Maßnahme, mehrfacher Nutzen

Eminex® setzt dort an, wo ohnehin täglich Gülle anfällt. Der Ansatz verbindet weniger Emissionen mit einem praktischen Nutzen für das Güllemanagement und einer besseren Erhaltung der darin enthaltenen Nährstoffe. Die Ergebnisse aus Forschung und Praxis zeigen, welches Potenzial in einer vergleichsweise einfachen Maßnahme stecken kann.

👉 Mehr über Eminex® und die Anwendung im eigenen Betrieb erfahren

Grundlage: Ergebnisse des Forschungsprojekts EMeRGE des Leibniz-Instituts für Agrartechnik und Bioökonomie e. V. (ATB) und der Alzchem Trostberg GmbH.

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