Bayer Animal Health informiert

13. Januar 2021

Die Färsenaufzucht ist teuer, denn im Schnitt werfen diese erst nach 530 Tagen – also Mitte bis Ende der 2. Laktation – Profit ab. Umso wichtiger ist es darum, dass die Milchleistung stimmt.

Ein wichtiger Faktor ist dabei eine optimierte Trockenstelldauer, denn längeres Trockenstellen von Erstlaktierenden führt zu besserer Leistung. „Bei einer Trockenstehzeit von acht Wochen liegt die Milchleistung in der zweiten Laktation um bis zu 3,4 kg/Tag höher als nach fünf bis sechs Wochen. Zusätzlich werden bessere Fruchtbarkeitsergebnisse erzielt“, erklärt Dr. Pirkko Bergmann, Produktmanagerin bei Bayer Animal Health. Denn gerade nach der ersten Laktation sind die Kühe besonders anfällig.

Eine achtwöchige Trockenstehzeit gibt dem Milchdrüsengewebe die Zeit, sich vollständig zu regenerieren. Um die Kuh in den acht Wochen vor Neuinfektionen zu schützen, sollte stets ein interner Zitzenversiegler verwendet werden. Beim Einsatz antibiotischer Trockensteller muss der Wirkspiegel möglichst über die gesamte Trockenstehzeit erhalten bleiben. „In Frankreich und Großbritannien würde niemand auf die Idee kommen, eine Kuh kürzer als acht Wochen trocken zu stellen“, sagt Bergmann weiter. Auch für ältere Kühe empfiehlt sich deshalb eine Trockenstellzeit von acht Wochen, damit die vollständige Regeneration gewährleistet ist.

Rasche Rendite durch längere Trockenstehzeit – dazu kann der Landwirt mit einem optimierten Management der Trockenstehperiode aktiv beitragen!

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