Hemmstoffe: Untersuchungen der Milch

29. Mai 2020

Für Tierhalter ist es wichtig, seine Herde gesund zu halten. Tierarzneimittel werden zur Behandlung von Tieren und zur Verringerung von Milchproduktionsverlusten verwendet. Aber aus Sicherheitsgründen für den Verbraucherschutz dürfen sich nur maximale Grenzwerte an Hemmstoffrückständen in der Milch befinden.

Der Milchprüfring Bayern e.V. empfiehlt für die Hemmstoffuntersuchung eine Zwei-Test-Strategie. Foto: mpr

Die Novellierung der Rohmilch-Güteverordnung (RohmilchGüV) bringt einen einheitlichen Bewertungsmaßstab für die nationale und internationale Milchindustrie sowie Erzeuger in Einklang mit der Europäische Verordnung. Die RohmilchGütV beschreibt, wann Abnehmer an welcher Stelle der Logistikkette Rohmilch Probenentnahmen und Tests durchgeführt werden sollen. Untersuchungen können an unterschiedliche Stelle stattfinden: Einzelkuhprüfung, Milch-Lagertank, LKW oder Anlieferung-Tank, vor Aufladung, vor Abladung, vor Umfüllung usw. beim Milcherzeuger oder bei den Molkereien und definiert die Verantwortung.

Um finanzielle wirtschaftliche Schaden bei der Milchbezahlung oder Schaden durch Kontamination zu vermeiden, wird empfohlen, dass Milch von behandelten Kühen getestet wird, ehe diese Milch vermischt wird. So können so frühzeitig wie möglich in der Lebensmittelkette weitere Konsequenzen ausgeschlossen werden. Die Milcherzeuger bzw. Molkereien können innerhalb ein paar Minuten überprüfen, ob noch Hemmstoffrückstände in der Milch enthalten sind und ob sie sich unterhalb der maximalen erlaubten Grenzwerte befinden – dies erfolgt dank der so genannten Hemmstoffschnelltests.

Die Novellierung der Rohmilch-Güteverordnung setzt auch für Hersteller der Schnelltests eine neue Herausforderung durch die Anpassung des Hemmstofftests der EU-Lebensmittel-Verordnungen. Je nach Schnelltest-Technologie und -Sensibilität wird  es herausfordernd werden, die gesamte Absicherung für die komplette Hemmstoffliste abzudecken.

Um diesen neuen Herausforderungen bestmöglich gerecht zu werden, entwickelt IDEXX, Hersteller von Schnelltests für den Nachweis von Antibiotikarückständen in Milch, seit Jahren Lösungen, die den europäischen Nachweisgrenzen (NWG) entsprechen.  

Die ELISA Technologie die Idexx entwickelt hat, erlaubt seit Jahren die maximale NWG auf EG-Niveau zu erhalten. Dies wurde von europäischen Milch Referenz Labors und unabhängige Prüfungsbehörden bestätigt (z.B. ILVO Institut for Agricultural and Fischeries Research in BE-9090 Melle – Schnelltest Vergleich Studium von August und Oktober 2016). Es hat sich bewiesen, dass die SNAP Beta Lactam ST Plus und SNAP duo ST Plus Test von Idexx (ISO 9001 zertifiziert), die zuverlässigsten und robusten Tests auf dem Markt sind.

Innerhalb sechs Minuten ohne Inkubator, kann der Verwender OHNE ZUSÄTLICHEN KOSTEN sichere Test-Ergebnisse mit nur einem Schnelltest entsprechend die neue MilchGüV erhalten.

BENTLEY INSTRUMENTS ist ein Anbieter von Analyse- und Automatisierungslösungen für die optimale Valorisierung von Milch und Milchprodukten. Die Lösungspalette deckt ein breites Spektrum von Anwendungen ab, wie zum Beispiel:

  • Infrarot-Analysegerät für die physikalisch-chemische Zusammensetzung von Milch und Milchprodukten,
  • Zähler für somatische Zellen und Bakterien für Milch,
  • Früherkennung von Mastitis mit Hilfe von Milk Amyloid A (MAA)-Testkits.

Mehr Auskünfte unten www.bentleyinstruments.de oder ceder@bentleyinstruments.com

 

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