Methanemissionen: Gute Leistungen der Rinder – gut für das Klima

29. März 2021

Die Methanemissionen der Rinderhaltung stehen häufig als klimaschädigend in der Kritik. Dabei wird vergessen, dass der Methanabbau in der Atmosphäre Teil eines Kreislaufs ist. Das von Rindern produzierte Methan wird in der Atmospähre innerhalb von neun bis zehn Jahren abgebaut und als Kohlendioxid in Pflanzen gespeichert, die wiederum den Rindern als Futter dienen.

 

Etwa 60 % des anfallenden Methans stammen aus der Landwirtschaft, also 3.7 % der gesamten deutschen Treibhausgase. Davon entstehen ungefähr 75 % durch die Verdauungsvorgänge bei Rindern. Da das Treibhausgas Methan 26-mal umweltschädlicher als Kohlendioxid ist, steht auch die Rinderhaltung in der Kritik. Methan wird jedoch in der Atmosphäre zu Wasser, Formaldehyd und schließlich zu CO2 oxidiert. Das CO2 wird in den Futterpflanzen gespeichert und dann wiederum von den Rindern verdaut. Man spricht daher von einem biogenen Kohlenstoffkreislauf. Solange der Rinderbestand gleich bleibt, belastet dieser Kreislauf das Klima nicht.

Durch eine nachhaltige Intensivierung, also eine Verbesserung der Leistung der Rinder und eine Verringerung der ausgestoßenen Methanmenge pro Tier, kann die Rinderhaltung vielleicht sogar zu einer Verringerung der Treibhausgasemissionen in der Atmosphäre beitragen und so der Klimaerwärmung entgegewirken. Allerdings muss man berücksichtigen, dass im Zusammenhang mit der Tierhaltung auch weitere Treibhausgase (Ammoniak und Lachgas) anfallen.

Bundesverband Rind und Schwein e. V.

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