Trockensteher-Monitoring mit smaXtec

6. Oktober 2026

Gesundheits- und Verhaltensdaten aus der Trockenstehphase können frühzeitig auf mögliche Gesundheits-, Fruchtbarkeits- und Leistungsprobleme in der nächsten Laktation hinweisen. Wenn Landwirte und ihre Tierärzte Trockensteher gezielt priorisieren und diese Daten konsequent nutzen, können sie von reaktiver Behandlung zu früherer, evidenzbasierter Intervention übergehen.

Dr. Kerstin Duncker – Tierarzt/Produktmanagement bei smaXtec. Foto: smaXtec

Advertorial // Dr. Kerstin Duncker, Tierärztin bei smaXtec, sagt, Trockensteher seien oft die am meisten unterschätzte Gruppe auf dem Betrieb und das trotz des großen Einflusses, den das Management der Trockenstehzeit auf die Gesundheit nach der Kalbung haben kann. „Trockensteher sollten die Prinzessinnen sein; sie sind die wichtigsten Tiere auf dem Betrieb und meiner Meinung nach wird ihnen immer noch oft nicht die Aufmerksamkeit geschenkt, die sie benötigen“, so Duncker. Insbesondere die Überwachung der Wasseraufnahme, der inneren Körpertemperatur und der Wiederkäuaktivität kann Landwirten und Tierärzten helfen, gesundheitliche Veränderungen früher zu erkennen. So können sie den Fokus weg von der Behandlung vieler bereits erkrankter Tiere hin zu gezielten Investitionen in optimierte Fütterung, Haltung und Management verschieben.

„Es geht um weniger Bauchgefühl und mehr datenbasierte Entscheidungen“, ergänzt sie. Wasser- und Futteraufnahme sind eng miteinander verknüpft, und eine reduzierte Trockenmasseaufnahme während der Trockenstehzeit kann die Gesundheit nach der Kalbung erheblich beeinflussen. Trockensteher sollten typischerweise etwa 60 bis 70 Liter Wasser pro Tag trinken. Auf einem Referenzbetrieb tranken manche Tiere nur 22 Liter pro Tag, was zu erheblichen Ketose-Problemen in der Frühlaktation beitrug.

„Ketose ist meist der Auslöser für alles, was danach kommt – einschließlich Metritis, Ovarialzysten, geringerer Milchleistung und Mastitis“, sagt sie. Auch Wiederkäumuster können zeigen, wenn Kühe unter Druck stehen. Niedrige Wiederkäukurven oder wiederholte Schwankungen während der Trockenstehzeit können auf ein erhöhtes Risiko für Fruchtbarkeits- und Stoffwechselprobleme in der folgenden Laktation hinweisen.

Hitze erhöht den Druck auf Trockensteher

Die smaXtec Bolus-Technologie erfasst kontinuierlich Gesundheits- und Verhaltensdaten direkt aus dem Netzmagen der Kuh, wobei die Informationen über eine App oder ein Web-Dashboard abrufbar sind. Veränderungen der Wasseraufnahme und der Wiederkäuaktivität werden kontinuierlich erfasst und können bereits Tage vor sichtbaren Verhaltensänderungen oder dem Auftreten klinischer Symptome auf gesundheitliche Veränderungen hinweisen, sodass Tierärzte und Landwirte früher einen Hinweis darauf erhalten, dass Kühe unter Druck geraten könnten. Die Daten helfen auch dabei zu beurteilen, ob Managementmaßnahmen, wie verbesserte Belüftung, Berieselungsanlagen, Rationsanpassungen oder erweiterter Zugang zu Wasser, die gewünschte Wirkung zeigen.

„Die Trockenstehzeit ist kein Urlaub – sie ist das Trainingslager für die nächste Laktation“, sagt Dr. Duncker. „Jede Entscheidung, die Betriebe hinsichtlich der Optimierung der Trockenstehzeit treffen und umsetzen, kann die Gesundheit, Fruchtbarkeit, Immunfunktion und Produktivität der Kuh während der gesamten nächsten Laktation positiv beeinflussen – ein gutes Trockensteher-Management ist daher eine lohnende Investition.“

 

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Sandgasse 36/2
8010 Graz
Österreich
info@smaXtec.com
www.smaXtec.com

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