Natürliche Abwehr gegen Überträger der Blauzungenkrankheit

21. Mai 2019

Mücken mögen keinen Knoblauchgeruch. Das ist das Erfolgsrezept, mit dem die AGRAVIS Raiffeisen AG die Landwirte im Kampf gegen die Blauzungenkrankheit unterstützt. Denn mit dem Ergänzungsfuttermittel Crystalyx Garlyx bietet die AGRAVIS ihnen eine einfache und natürliche Möglichkeit, Mücken (Gnitzen) als Virus-Überträger von den Tieren fernzuhalten.

Nachdem die Blauzungenkrankheit sich in den vergangenen Jahren vor allem in Frankreich, Italien und der Schweiz ausgebreitet hat, kommt die Krankheit nun auch in Süddeutschland vermehrt vor. Laut Robert Koch-Institut wurden in Deutschland im Jahr 2019 bereits 54 Fälle registriert (Stand 18. April 2019). Bei einer Neuinfektion mit der Blauzungenkrankheit zeigen vor allem Schafe und Ziegen klinische Symptome. Die Schleimhäute werden rot und schwellen an und es kommt zu vermehrtem Speichelfluss. Außerdem besteht bei tragenden Tieren die Gefahr von Aborten. Rinder zeigen meistens eine mildere Verlaufsform.
Aber nicht nur wegen der möglichen Übertragung der Blauzungenkrankheit sind Mücken für die Tiere eine potenzielle Gefahr. Sie übertragen auch Mastitis-Erreger und andere Viruserkrankungen. Zudem sind die Insekten lästig und stören das Allgemeinbefinden der Tiere mit negativen Auswirkungen auf die Tiergesundheit und -leistung. Eine Impfung bietet derzeit den effektivsten Schutz. Aber auch Biozide wie beispielsweise Desintec InsektEx pour-on oder natürliche Repellentien können Mücken vertreiben und haben somit einen vorbeugenden Effekt.
Das Ergänzungsfuttermittel Crystalyx Garlyx bietet eine einfache Möglichkeit, den natürlichen Schutz gegen fliegende Insekten zu unterstützen. Es wird den Tieren zum Lecken zur freien Aufnahme angeboten und enthält Knoblauch-Bestandteile. Nach der Aufnahme sondern die Tiere den schwefelhaltigen Geruch des Knoblauchs ab. Dieser wirkt auf Mücken, Bremsen und andere Insekten abstoßend. Die Aberystwyth University (Wales) hat den Einsatz eines ähnlichen Mittels, nämlich Horslyx Garlic, an Pferden untersucht. Hier wurde der Anflug von Fliegen um 64,5 Prozent reduziert.

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