Saatgut gegen die Klimakrise

18. Januar 2022

Durch den Klimawandel wird es in Deutschland wie auch weltweit in den kommenden Jahren noch trockener und heißer. Auch viele wärmeliebende Schädlinge wandern weiter nach Norden – in Regionen, in denen sie bislang unbekannt waren.

Landwirtschaft und Pflanzenzüchter müssen sich darauf einstellen. Ein Ziel rund um den Ackerbau: besser angepasste Sorten zu entwickeln. Pflanzenzüchter setzen auf »stresstolerante« Getreide- und Gemüsesorten, die mit Hitze und Trockenheit umgehen können. Dr. Heike Köhler ist Geschäftsführerin der Syngenta Seeds am Standort Bad Salzuflen; sie erklärt, wie das funktioniert. Das Unternehmen »sucht« ständig nach Optimierungsfaktoren beim Saatgut.

Dr. Heike Köhler: »Wir werden uns auf zunehmende Wetterextreme einstellen müssen. Längere Trocken- und Hitzeperioden sowie Starkregenereignisse sind die ersten Signale für den sich andeutenden Klimawandel. Die Landwirtschaft wird das vor große Herausforderungen stellen und der Pflanzenzüchtung wird in der Zukunft eine noch größere Bedeutung zukommen.«

Die Syngenta Seeds hat sich auf das Angebot moderner Getreide-, Mais- und Rapssorten spezialisiert. Deren Sorten werden als hochwertiges gebeiztes Saatgut an die Landwirte ausgeliefert. Einen besonderen Schwerpunkt nimmt die Hybridgerstenzüchtung ein. Hybridgersten sind besonders vital, gesund und kommen aufgrund ihres besseren Wurzelwerks mit weniger Stickstoff aus. Das ist vor dem Hintergrund der Düngedebatte ein interessanter Gesichtspunkt.

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