YaraPlus GrassN ab sofort verfügbar
Landwirte in ganz Deutschland können ab dieser Saison auf ein neues digitales Werkzeug für ihr Grünlandmanagement zugreifen: GrassN, integriert in die Plattform YaraPlus, unterstützt sie dabei, Düngung und Schnittzeitpunkt wissenschaftlich fundiert und gesetzeskonform zu planen – kostenlos.
Wer aus dem ersten Schnitt das Maximum herausholen will, steht vor einer komplexen Aufgabe: Wann ist der optimale Zeitpunkt? Wie viel mineralische und organische Düngung braucht der einzelne Schlag tatsächlich? Bisher fehlte vielen Betrieben ein Werkzeug, das diese Fragen datenbasiert und schlagspezifisch beantwortet.
Genau hier setzt GrassN an. Das Tool berechnet auf Basis aktueller und historischer Wetterdaten sowie schlagspezifischer Informationen individuelle Düngeempfehlungen – sowohl für die mineralische als auch für die organische Düngung. Gleichzeitig macht es die Entwicklung von Trockenmasseertrag und Rohproteingehalt im Bestand sichtbar. So erkennen Landwirte frühzeitig, wann der Bestand erntereif ist, und können den Schnittzeitpunkt gezielt bestimmen, statt sich auf Erfahrungswerte allein zu verlassen.
Vier konkrete Vorteile für die Praxis:
- Optimaler Schnittzeitpunkt: GrassN zeigt anhand von Trockenmasseertrag und Rohproteingehalt an, wann der beste Zeitpunkt für die Ernte gekommen ist – damit Landwirte mehr Qualität aus dem Eigenfutter holen.
- Schlagbasierte Düngeplanung: Jeder Schlag erhält eine individuelle Empfehlung für die mineralische und die organische Düngung, abgestimmt auf die tatsächlichen Bedingungen vor Ort.
- Bestandsentwicklung im Blick: Die laufende Beobachtung von Wachstum und Rohproteinentwicklung macht Veränderungen im Bestand frühzeitig sichtbar.
- Gesetzeskonforme Bewirtschaftung: Die datenbasierte Planung unterstützt Landwirte dabei, die Anforderungen der Düngeverordnung sicher einzuhalten.
40 Jahre Forschung als Grundlage
GrassN wurde von Yara gemeinsam mit dem niederländischen Nutrient Management Institute (NMI) in Wageningen entwickelt. In das Tool sind Erkenntnisse aus vier Jahrzehnten Grünlandforschung und umfangreiche Feldversuchsdaten eingeflossen – eine wissenschaftliche Basis, die in dieser Form einzigartig ist.

