USDA-Marktbericht: Milchproduktion gesunken

12. März 2024

Das US-Landwirtschaftsministerium USDA veröffentlicht regelmäßig Analysen, Prognosen und Schätzungen zur Entwicklung der Weltagrarmärkte. Aus dem jüngsten Bericht WASDE 644 im Januar geht hervor, dass die Milchproduktion der USA im Jahre 2023 gegenüber dem Vormonat gesunken ist, aufgrund der geringeren Milchkuhbestände und einer geringeren Milch-Leistung je Kuh.

Foto: pixabay

Der Rinderbericht der USDA, der am 31. Januar 2024 veröffentlicht wurde, gibt einen Hinweis auf die Absichten der Erzeuger, Milchfärsen zur Bestands-Ergänzung der Zuchtherde zu behalten. Wie auch aus dem Dairy Market Bericht vom 20.12.2023 von Dairy Management Inc. und The National Milk Producers Federation (NMPF) hervorgeht, habe der WASDE-Bericht von Dezember aus diesem Grund seine Prognosen für 2023 und für 2024 erneut gesenkt.

Die Magermilch-Exporte wurden für 2023 erhöht. Für 2024 werden die Exporte auf Fettbasis erhöht, da erwartet wird, dass die Butter- und Käsepreise auf dem Weltmarkt wettbewerbsfähiger werden. Die Exporte von Skim-solids basis für 2024 bleiben unverändert. Für 2024 werden die Preise für Käse aufgrund der jüngsten Preisschwäche gesenkt, während die Preise für Butter, fettfreie Trockenmilch (NDM/Nonfat Dry Milk) und Molke voraussichtlich höher ausfallen werden. Die Gesamtmilchpreisprognose für 2023 liegt unverändert bei 20,60 $ pro cwt, und der Gesamtmilchpreis für 2024 wird auf 20,00 $ pro cwt gesenkt. (1 US cwt entspricht 50.8 kg).

Prognosen von Statista – Market Insights/Highlights USA: »Die Bruttowertschöpfung im Markt Milch wird im Jahr 2024 etwa 8,91 Mrd. € betragen. Es wird ein jährliches Wachstum von 2,95 % (CAGR 2024-2028) erwartet. Der Importwert im Markt Milch wird sich im Jahr 2024 auf voraussichtlich 16,2 Mio. € belaufen. Die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate dürfte -5,61 % betragen (CAGR 2024–2028). Der Exportwert im Markt Milch wird sich im Jahr 2024 auf voraussichtlich 146,5 Mio. € belaufen. Die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate dürfte 14,19 % betragen (CAGR 2024–2028)«.

USDA: Livestock/Poultry: Der Anteil an rotem Fleisch und Geflügel für 2023 ist gegenüber dem Vormonat aufgrund der höheren Rind-, Schweine- und Broilerproduktion im vierten Quartal gestiegen. Änderungen in den Schätzungen spiegeln die Produktionsdaten vom November und vorläufige Schätzungen der Schlachtzahlen und -gewichte für Dezember wider. Die Eierproduktion wird auf der Grundlage von Produktions- und Herdendaten gesteigert. Die Broilerexporte (Brathähnchen) im Jahr 2023 sind aufgrund der jüngsten Handelsdaten gestiegen, und auch die Exporte im Jahr 2024 sollen leicht ansteigen. Die Exportzahlen von Truthähnen werden für 2023 gesenkt, für 2024 jedoch erhöht, da erwartet wird, dass die Preise wettbewerbsfähig bleiben. Die Eierproduktion ist aufgrund der Verringerung der Legehennenherde infolge der Keulung wegen der hochpathogenen Aviären Influenza (HPAI/ Geflügelpest) bis Anfang Januar 2024 zurückgegangen. Für 2024 werden die Rindfleischimporte größtenteils aufgrund der erwarteten höheren Importe aus Ozeanien ansteigen. Die Exportprognose wird aufgrund schwächerer Verkäufe in einer Reihe von Märkten in Asien gesenkt. Für 2024 bleiben die Schweinefleischimporte unverändert und die Exportquoten dürften leicht ansteigen.

hs

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