Ein Leistungsplus mit weniger Aufwand

1. Dezember 2021

Advertorial / Mehr Zeit für sich und die Familie – bei vielen Milchkuhbetrieben noch Zukunft. Nicht so bei Familie Vogt aus Langerringen.

Durch den Einsatz des vor einem Jahr installierten M²erlin Melkroboters von Lemmer-Fullwood kann das Ehepaar Vogt seine Arbeitszeit im Betrieb halbieren und gleichzeitig die Leistungen und die Gesundheit seiner Tiere deutlich  verbessern. Ferdinand Vogt und seine Frau Marion bewirtschaften in der vierten Generation in Langerringen, gelegen im Landkreis Augsburg, einen spezialisierten Milchkuhbetrieb. Zurzeit gehören rund 85 Kühe zu der Herde auf dem Betrieb, wovon 75 Kühe täglich rund um die Uhr vom M²erlin gemolken werden. Zwei Drittel des Bestandes ist Braunvieh und ein Drittel Fleckvieh. Darüber hinaus verfügt der Betrieb über 68 ha Grün- und Ackerland. Die Ackerflächen werden mit Mais, Winterweizen und -gerste, Kleegras und Zuckerrüben bestellt. Bis März 2018 melkte Ehepaar Vogt in einem Doppel-Fünfer Fischgrätenmelkstand. »Vergangenes Jahr brauchten wir aber dringend eine neue Lösung für unseren Stall, da die Arbeit zu intensiv geworden und unser Melkstand in die Jahre gekommen war«, berichtet Ferdinand Vogt rückblickend. Schnell entschieden sich die beiden für einen M²erlin von Lemmer-Fullwood, denn sie hatten dabei vor allem den Anspruch, Arbeitszeit zu reduzieren.

»Früher haben wir über fünf Stunden am Tag zum Melken benötigt, aber seitdem wir den M²erlin haben, schaffen wir die Arbeit in der Hälfte der Zeit«, so Marion Vogt begeistert. Dies kommt natürlich nicht nur dem Ehepaar, sondern der gesamten Familie zu Gute: »Wir schätzen unseren Job sehr, aber in der heutigen Zeit ist es besonders wichtig, den Hof auch einmal verlassen zu können und mit unseren Kindern Ausflüge zu planen, wie jede andere Familie auch.«

Auf Effizienz ausgelegt

Neben der Arbeitserleichterung, die Familie Vogt durch den M²erlin verspürt, punktet der Melkroboter aber auch im Ergebnis der Milchleistung. »Dank des Melkroboters sind unsere Kühe deutlich entspannter beim Melken geworden und das zeigt sich natürlich auch in der Leistung der Tiere. Vor dem Einsatz des M²erlins lag die Milchleistung unserer Kühe bei 8 200 bis 8 500 kg Milch pro Kuh und Jahr; heute sprechen wir über eine Mehrleistung von 500 bis sogar 1 000 kg pro Kuh und Jahr«, erzählt Vogt erfreut. Ein weiteres Plus an Tierwohl bieten seit kurzem auch das im Stall eingebaute Belüftungssystem und eine Kuhdusche. »Die Temperaturen nehmen von Jahr zu Jahr zu und wir versuchen uns und natürlich auch das Umfeld unserer Kühe daran anzupassen «, erläutert Vogt. Beim Betreten des Stalls fällt sofort der Unterschied zur Außentemperatur auf. Die Luft wird durch die an der Decke angebrachte rohrförmige Regendusche heruntergekühlt und die Ventilatoren sorgen für die nötige Belüftung im Stall. »So schaffen wir es, die Bedingungen für die Tiere über die Zeit möglichst gleich zu halten, denn minimale Unterschiede merken die Tiere sofort.«

Dank des übersichtlichen Touchscreens am M²erlin hat Ferdinand Vogt alle Daten im Blick. Werkfotos

Unverzichtbares System

Neben dem M²erlin und den weiteren technischen Maßnahmen für mehr Tierwohl sind aber auch das Herdenmanagement mit Präzisionspedometern und der Inline Milk Analyser (IMA) im Betrieb nicht mehr wegzudenken. »Wir erkennen jegliche Abweichung der Tiere sofort und das System ist dabei ganz einfach zu handhaben – so stellen wir sicher, dass wir die Gesundheit des Einzeltiers ebenso zuverlässig und frühzeitig erkennen wie auch die Brunst«, erläutert Vogt. »Mit IMA können wir Milchinhaltsstoffe direkt als Indikatoren für das Fütterungsmanagement nutzen.«

Perfekt gekühlt

Auch nach dem Melken setzt Familie Vogt auf die Technik von Lemmer-Fullwood: Ein Rohrkühler sorgt für die entscheidende Verkürzung der Kühlzeit der Milch, die für die tägliche Abholung von der Molkerei Karwendel in einem Tank mit 2.300 kg Fassungsvermögen gelagert wird. Mit dem Rohrkühler delta t von Lemmer-Fullwood wird die Milch bereits vor Eintritt in den Kühltank je nach Wassertemperatur auf weniger als +15 °C gekühlt. Im Milchkühltank erfolgt dann das weitere Absenken auf die Lagertemperatur von +4 °C. Eine weitere Besonderheit im Betrieb Vogt ist die Verwendung ihrer eigenen regenerativen Energie, die sie mit ihrem Wasserkraftwerk erzeugen, für die Inbetriebnahme des  Melkroboters.

»Der M²erlin passt optimal in unser Energiekonzept, denn die Melkanlage verwertet kontinuierlich unseren eigens produzierten Strom«, so Vogt. Das Wasserkraftwerk befindet sich direkt am Haus, stammt noch aus dem Jahr 1954 und  erzeugt acht bis zehn Kilowatt. Einsichten in moderne Milchkuhhaltung Das runde Betriebskonzept sieht Familie Vogt auch als wichtigen Ansatz, um über Landwirtschaft zu informieren und Akzeptanz zu bekommen. »Uns ist es wichtig, moderne und nachhaltige Milchkuhhaltung zu präsentieren und klarzustellen, dass Technik und Tierwohl miteinander einhergehen und keinen Widerspruch darstellen«, erläutert Marion Vogt. So empfängt die Familie regelmäßig Schulklassen und Kindergruppen, was bereits seit vielen Jahren großen Anklang in der regionalen Bevölkerung findet. »Nur so können wir auch in Zukunft hier Milch produzieren, und das ist unser Ziel, denn unser mittlerer Sohn mit seinen 13 Jahren hilft schon mit Begeisterung im Betrieb und sieht seine Hofnachfolge schon vor Augen «, erzählt Ehepaar Vogt schließlich schmunzelnd.

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