Marktbericht vom 21.01.2026

von | 21. Januar 2026

Die Milchanlieferung bewegt sich nach wie vor über der Vorjahresmenge. Der Kälteeinbruch hat keine große Auswirkung gezeigt. Gegenüber der Vorjahreswoche hat sich laut der Schnellberichterstattung der ZMB der Zuwachsauf 7,7 % erhöht. Über die Feiertage waren die Preise auf dem Spotmarkt stark unter Druck geraten. Durch die weiterhin hohen Anlieferungsmengen sind die Kapazitäten der Hersteller voll ausgelastet. Magermilchkonzentrat hat sich wieder etwas befestigt. Industriesahne ist weiterhin unter Druck. Rohmilch auf dem Spotmarkt ist etwas schwierig unterzubringen.

Milchpulver und Süßmolkenpulver

Beim Vollmilchpulvermarkt sind die Aktivitäten weiter als ruhig einzuschätzen. Preislich wurde der obere Bereich um 30 €/ t reduziert. Magermilchpulver in Lebensmittelqualität ist auf dem Exportmarkt wettbewerbsfähig. Momentan sind Händler aktiver am Markt zu sehen. Die europäische Industrie zeigt auch Interesse. Insgesamt ist der Markt aber noch als ruhig einzuschätzen. Auch der Markt für Magermilchpulver in Futtermittelqualität hat sich wieder etwas befestigt. Süßmolkenpulver in Lebensmittelqualität wird weiterhin zu stabilen Preisen verkauft. Die meiste Molke geht in die Derivateproduktion. Süßmolkenpulver in Futtermittelqualität wird ruhig gehandelt.

Butter

Es wird bei der abgepackten Butter von einer saisonalen normalen Nachfrage berichtet. Dies zeigt sich auch in der reduzierten Meldemenge von der vergangenen Woche. Die niedrigen Ladenverkaufspreise bringen nicht mehr denAnsporn für den Verbraucher, noch mehr Butter zu kaufen. Anscheinend sind die Lagermöglichkeiten in den Privathaushalten am Limit angelangt. Bei Blockbutter zeigt sich eine abwartende Haltung. Die Preise haben leicht nachgegeben. Wie die weitere Entwicklung hier ist, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.

Emmentaler

Allgäuer Emmentaler wurde in dieser Berichtswoche wegen zu geringer Meldemengen nicht notiert. Bei Emmentalerund Viereckhartkäse wird die Marktsituation als normal eingestuft. Die Auslieferungen waren überschaubar und die Preise bleiben stabil.

Schnittkäse

Die Nachfrage bei Schnittkäse ist sehr gut und zeigt anscheinend keine Schwächetendenzen wie bei der abgepackten Butter. In den Lebensmitteleinzelhandel gingen umfangreiche Mengen. Im GV-Bericht wird gut bestellt. Anfragen aus dem europäischen Ausland und den Exportländern gingen weiterhin ein, auch Abschlüsse wurden getätigt. Es sindwegen der hohen Warenausgänge kaum Bestände in den Reifelägern. Zusätzliche Anfragen konnten nicht bedient werden. Die Produktionen sind voll ausgelastet. Preislich wird von einer Stabilität berichtet.

 

 

Mit freundlicher Genehmigung der Süddeutsche Butter- und Käse-Börse e.V.

Weitere Notierungen finden Sie unter: https://www.butterkaeseboerse.de/aktuelles.html

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