Marktbericht vom 18.03.2026

von | 18. März 2026

Die steigende Milchanlieferung in Deutschland hält weiter an, wobei die Inhaltsstoffe etwas zurück gehen. Dadurch laufen die Werke der Hersteller nach wie vor auf Volllast und es ist immer noch Rohstoff auf dem Spotmarkt verfügbar. Die Tendenzen hier sind uneinheitlich. Industriesahne hat etwas nachgegeben, Magermilchkonzentrat hat preislich angezogen.

Milchpulver und Süßmolkenpulver

Der Markt für Vollmilchpulver zeigt festere Tendenzen. Hier haben sich auch die Exportmöglichkeiten verbessert, da man preislich mithalten kann. Die Schokoladenindustrie zeigt auch wieder mehr Interesse. Die Nachfrage nach Magermilchpulver in Lebensmittelqualität ist aktuell sehr gut. Der starke Dollar unterstützt noch die Konkurrenzfähigkeit der deutschen Ware. Die Werke sind vollausgelastet, es gibt kaum Möglichkeit kurzfristige Aufträge zu erfüllen. Für Futtermittelqualität ziehen die Preise ebenfalls an. Süßmolkenpulver in Lebensmittelqualität erfreut sich einer guten Nachfrage. Hier gibt es eine begrenzte Menge, da mehr Rohstoff für die Derivateproduktion verwendet wird. Geringe Mengen sind für Molkenpulver in Futtermittelqualität verfügbar.

Butter

Eine höhere Meldemenge gab es in der vergangenen Meldewoche für die abgepackte Butter. Wie sich die Abrufmengen in der kommenden Woche für das Ostergeschäft entwickeln werden, bleibt abzuwarten. Preislich wurde die Notierung im unteren Bereich nach oben auf          4,20 €/kg angehoben. Eine Achterbahnfahrt vollzieht momentan der Markt bei Blockbutter. Nach den hohen Meldemengen der vergangenen Wochen macht sich nun eine abwartende Haltung bei den Einkäufern breit. Eine geringe Meldemenge für diese Woche hat auch eine leicht nachgebende Notierung nach sich gezogen. Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten.

Emmentaler

Allgäuer Emmentaler konnte wegen der geringen Meldemenge nicht notiert werden. Bei Emmentaler und Viereckhartkäse wurde die Notierung bei einer sehr guten Nachfrage auf dem Niveau der Vorwoche belassen.

Schnittkäse

Der Schnittkäsemarkt läuft weiterhin sehr gut. Der Lebensmitteleinzelhandel ordert weiterhin umfangreich und zügig seine Mengen. Im Bereich Food‑Service steigen die Bestellungen. Die Industrie ordert planmäßig. Die Exportmärkte laufen mengenmäßig auch gut, hier konnten Preiserhöhungen umgesetzt werden. In Südeuropa rüstet man sich für die bevorstehende Urlaubssaison und bestellt schon etwas höhere Mengen. Die Käsebestände in den Reifelägern sind sehr jung. Für zusätzliche Anfragen stehen keine Mengen mehr zur Verfügung. Teilweise kommt es bei den Auslieferungen schon zu Kürzungen. Die Preise sind weiter am Steigen.

 

 

Mit freundlicher Genehmigung der Süddeutsche Butter- und Käse-Börse e.V.

Weitere Notierungen finden Sie unter: https://www.butterkaeseboerse.de/aktuelles.html

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