Marktbericht vom 18.12.2019

von | 18. Dezember 2019

Die Süddeutsche Butter- und Käse-Börse e.V. informiert:

Die Milchmengen fangen wieder leicht zu steigen an. Dies ist regional unterschiedlich. Auch die Inhaltsstoffe haben sich wieder verbessert. Nach wie vor gibt es aber immer noch innerhalb der Betriebe Diskussionen, welche Verwertungsschiene die beste Alternative bietet. Hier hinkt der Schnittkäse noch etwas hinterher. Bei Industriesahne ist in der laufenden Woche noch eine starke Nachfrage zu verzeichnen, was zu einem leichten Anstieg des Preises geführt hat. Im Hinblick auf die Feiertage haben die Preise nicht so stark nachgegeben wie in der Vergangenheit. Magermilchkonzentrat ist bei stabilen Preisen verfügbar.

Milchpulver und Süßmolkenpulver

Feiertagsbedingt ist auf den Pulvermärkten eine Beruhigung eingetreten. Kurzfristige Anfragen kommen jetzt seltener herein. Die Preisanstiege der Vergangenheit sind nicht mehr da, es ist eher mit einer leichten Abschwächung zu rechnen. Dem wurde in der heutigen Preisermittlung bei allen drei Pulversorten Rechnung getragen. Bei Magermilchpulver in Lebensmittelqualität sind die Käufer für das erste Quartal 2020 schon einigermaßen gut versorgt. Die Pulvertürme laufen auf Vollauslastung. Bei Magermilchpulver in Futtermittelqualität sind die Abnehmer über den Jahreswechsel gut gedeckt. Vollmilchpulver wird ruhig in der EU gehandelt. Molkenpulver in Lebensmittelqualität weist zurzeit eine erweiterte Spreizung in den Preisen auf. Die Futtermittelqualität wird ruhig bei stabilen Preisen gehandelt.

Butter

So wie es sich gehört, konnte die Börse in der Berichtswoche auf die höchste Rückmeldemenge des Jahres bei den 250 g-Päckchen blicken. Dies bedeutet, dass das Weihnachtsgeschäft auf Hochtouren läuft. Während der gesamten Adventszeit sind die Auslieferungen an den Lebensmitteleinzelhandel kontinuierlich gestiegen. Erfahrungsgemäß wird aber nun eine kleine Beruhigungsphase eintreten. Normalerweise nutzen die Betriebe diese Zeit, um Ihre Bestände wieder aufzufüllen. Bei Butter ist in diesem Jahr wohl noch Ware vorhanden. Im Gegensatz zur gepackten Butter finden bei Blockbutter im 25 kg-Karton sehr wenige Geschäfte statt. Die an die Börse gemeldeten Kontraktmengen sind überschaubar gering. Dies hatte in der letzten Notierung des Jahres zur Folge, dass die Spanne für Blockbutter um 5 Cent in der oberen und unteren Spanne abgesenkt wurde.

Emmentaler

Die ganz hohen Preisrückmeldungen beim Allgäuer Emmentaler fanden aktuell nicht mehr statt. Aus diesem Grund wurde die Notierung in der oberen Spanne auch auf 6,00 €/kg zurückgenommen. Emmentaler und Viereckhartkäse wurde belassen und somit auch für den Rest des Jahres auf dem Niveau der Vorwochen fortgeschrieben. Die Verkaufszahlen sind der aktuellen Situation entsprechend sehr gut.

Schnittkäse

Auch bei Schnittkäse finden rege Absätze statt. Bei Edamer und Gouda ist die Verfügbarkeit nicht im übermäßigen Umfang vorhanden. Die Bestände sind niedrig und hier kann, sofern Rohstoff vorhanden, in den nächsten Wochen etwas aufgefüllt werden. Die Blockware wurde aktuell, wie bereits seit längerem angekündigt, in der Notierung um 5 Cent erhöht.

Weichkäse

Die Notierung für Limburger wurde zum 1. Mai 2019 eingestellt.

Mit freundlicher Genehmigung der Süddeutsche Butter- und Käse-Börse e.V.

Weitere Notierungen finden Sie unter: https://www.butterkaeseboerse.de/aktuelles.html

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